Die richtige MAPI für den BES
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 18:15 Uhr Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 18:15 Uhr
Der BES kommuniziert bekanntlich über die MAPI mit dem Exchange-Server. Um eine MAPI auf dem zukünftigen BES zu erhalten, installiert man entweder den Exchange System Manager oder die MAPI Client and Collaboration Data Objects. Welche Schnittstelle man am besten nimmt ist abhängig von den vorhandenen Exchange Servern und dem Betriebssystem für den BES.
Die Tabelle schlüsselt die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten auf.
ESM = Exchange System Manager
MCDO = MAPI Client and Collaboration Data Objects
| Server für den BES | Exchange-Server | ||
|---|---|---|---|
| 2003 | 2007 | 2010 | |
| 2003 | ESM |
ESM (1) MCDO |
MCDO |
| 2008 | MCDO | MCDO | MCDO |
|
64Bit OS |
MCDO | MCDO | MCDO |
(1) Hier ist mindestens Service Pack 2 für den Exchange notwendig
Wie man sieht, hängt es im wesentlichen davon ab, auf welchem Server der BES installiert werden soll. Bei einem Windows Server 2008 oder einem 64bit Betriebssystem kommt nur die MCDO in Frage. Der ESM ist auf diesen Systemen nicht lauffähig.
Wer eine reine 2003er Umgebung einsetzt fährt mit dem ESM am besten. Steht bald ein Update für den Exchange an, sollte gleich der BES auf einem aktuellen Betriebssystem installiert werden. Es gilt immer der Grundsatz: (Möglichst) gleiches System auf dem Exchange und BES.
Hinweise:
Der Exchange System Manager ist Bestandteil der Exchange CD und nicht separat erhältlich.
Bei Microsoft gibt es die MAPI Client and Collaboration Data Objects zum herunterladen.

