Bluetooth-Geräte mit einem BlackBerry koppeln
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. Mai 2011 um 15:47 Uhr Montag, den 02. Mai 2011 um 15:47 Uhr
Zwei Bluetooth-fähige Geräte können drahtlos erst Daten austauschen, wenn sie zuvor miteinander gekoppelt wurden. Der Fachbegriff lautet dafür “Pairing”. Im Prinzip ein einfacher Vorgang, der jedoch ein paar Voraussetzungen erfüllen muss.
Mit BlackBerry Smartphones und auch allen anderen Bluetooth-Geräte sind zwei Kopplungsarten möglich:
- Der BlackBerry sucht nach anderen Geräten.
- Der BlackBerry wird von anderen Geräten gesucht.
Das gesuchte Gerät muss zuerst in den Sichtbarkeitsmodus geschaltet werden. Beim BlackBerry sind dafür mehrere Wege vorgesehen. Entweder die Sichtbarkeit permanent einschalten oder nur für 2 Minuten. Einstellungen - Bluetooth - Menü - Optionen - Sichtbar. Eine Alternative für temporäre Sichtbarkeit steckt noch im Suchassistenten: Einstellungen - Bluetooth - Menü - Gerät hinzufügen - Auf Gerät warten.


Über das Icon Verbindungen verwalten erreicht man ebenfalls und etwas schneller beide Einstellungen: Bluetooth einrichten bzw. Bluetooth-Optionen.
Um nach anderen Bluetooth-Geräten zu suchen benutzt man entweder wieder das Einstellungsmenü Einstellungen - Bluetooth - Menü - Gerät hinzufügen - Suchen oder geht wieder über die Verbindungsverwaltung.
Im folgenden werden zwei Pairingprozesse etwas genauer geschildert.
Verbindungsaufbau zwischen einem BlackBerry Smartphone und einem Computer
Stellvertretend für andere Geräte wird ein Computer mit Bluetooth-Anschluss benutzt. Der Ablauf ist prinzipiell immer sehr ähnlich.
Eines der beiden Geräte muss in den Sichtbarkeitsmodus geschaltet werden, damit es gefunden wird. In diesem Fall soll der BlackBerry nach dem PC suchen. Die Option dazu versteckt sich bei den Bluetooth-Einstellungen.

Nach dieser Vorarbeit lässt man das andere Gerät, also bei diesem Beispiel der BlackBerry, nach Bluetooth-Geräten suchen. Entweder über Einstellungen - Bluetooth - Menü - Gerät suchen oder über den Verbindungsmanager (Icon) bei Bluetooth einrichten.
Nach dem Pairing sollte man aus Sicherheitsgründen den Sichtbarkeitsmodus wieder deaktivieren. Bereits gekoppelte Geräte finden sich auch so wieder.


Wenn der Partner gefunden wurde, im Bild der PC mit dem Namen Windows7, erfolgt im nächsten Schritt der Verbindungsaufbau. Zur Sicherheit wird die Verbindung verschlüsselt und dazu wird im einfachsten Fall eine PIN herangezogen. In den meisten Fällen kann man sie frei wählen und ist nur für den Pairingvorgang notwendig. Es werden maximal 16 Zeichen unterstützt und sie sollte nicht zu kurz sein. Vier Stellen wären zu wenig! Nach Eingabe der PIN auf beiden Geräten wird der Kopplungsvorgang beendet. Der Schlüssel braucht nicht notiert zu werden.


Danach können noch Sicherheitsabfragen auftauchen, ob man wirklich eine Verbindung annehmen möchte. Das war's dann. Bereits gekoppelte Geräte bauen später eine Verbindung automatisch wieder auf. Der Schlüssel muss nicht nochmals eingegeben werden.
Verbindungsaufbau zwischen einem BlackBerry und reiner Bluetooth-Peripherie.
Mittlerweile existieren eine Vielzahl an Geräten, die über Bluetooth angekoppelt werden können. Angefangen von Headsets über GPS-Mäuse bis hin zu Lautsprechern gibt es ein riesiges Angebot. Die Erstkopplung ähnelt dem oben beschriebenen Vorgang. Das Endgerät muss lediglich eingeschaltet werden. Manchmal sind noch zusätzliche Knöpfe oder ähnliches zu drücken, damit der Suchmodus aktiviert wird.
In diesem Beispiel soll eine GPS-Maus über Bluetooth angebunden werden. Das BlackBerry Smartphone hat hier eine Holux GR-230 gefunden. Die PIN für diese Maus war in der Dokumentation mit "0000" angegeben.


Bluetooth-Geräte sind üblicherweise mit einer vorgegebenen PIN ausgestattet. Meist wird einfach eine vierfache Null "0000" genommen. Wird die nicht akzeptiert bleibt nur ein Blick in die Dokumentation. Die Hersteller bezeichnen die PIN auch schon mal anders, z.B. als Kennwort.
Weiterführendes
Hinweise zu den verschiedenen Bluetooth-Versionen und -Profilen sind in der Wikipedia erläutert. Speziell zur PIN und deren Länge wird näher eingegangen.


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Wäre super wenn jemand helfen könnte.